Die möblierte Hölle
Ich bin und bleibe ein Utopist und deswegen habe ich wahrscheinlich in einer Partei, wie
den Grünen, in denen es von Visionär/inn/en nur so wimmelt auch nichts verloren. Das sich Utopie und Parteiarbeit nicht wiedersprechen hat der Austromarxismus eindrucksvoll bewiesen. Wir zehren
politisch und organisatorisch noch heute von den intellektuellen, künstlerischen und politischen Innovationen, die vom find de siecle der Jahrhundertwende und dem Austromarxismus der
Zwischenkriegszeit ausgingen.
Mehr dazu hier: http://www.hadesblog.com/article-27336134.html
von Raimund Bahr
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Wer ist das Mittel, wer der Zweck
Als Intellektueller und Künstler, der sich vor allem mit Medien- und Technologiediskursen
auseinandersetzt, keinerlei ökonomische Absicherung besitzt, fühle ich mich von den Grünen in meiner Lebenslage nicht ernst genommen und schon gar nicht politisch vertreten. Die Behauptung, es
gäbe keine politische Alternative zu den Grünen mag ja stimmen, aber das ist die Preisgabe jeder politischen Kritik nach Innen, jeder radikalen politischen Veränderung der Organisationsstruktur
und inhaltlichen Ausrichtung, das Ende jeder möglichen Erneuerung der Bewegung.
Mehr dazu hier: http://www.hadesblog.com/article-27336085.html
von Raimund Bahr
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Technologie und Medien sind kein Thema
Die Grünen haben, wenn überhaupt, ein sehr konservatives und aus den neunziger Jahren geprägtes Verhältnis zur Technologie und
zu den Medien. Sie haben keine kritische Distanz dazu. Daher ist die Partei auch nicht in der Lage, die Medien als Teil des gesellschaftlichen Problems, das sie bekämpfen, zu begreifen. Aus
meiner Sicht stellt sich die Grüne Partei vor, Medien seien ein Mittel mit dem man Politik in die Öffentlichkeit tragen, Menschen informieren kann. Technologie ein Mittel, um den Zweck zu
heiligen, nämlich die ökologische Katastrophe aufzuhalten.
Was hierbei übersehen wird und im politischen Diskurs der Grünen beinahe keine Rolle spielt, ist das Medien und Technologie,
sich in den letzten zehn Jahren zu einem multimedialen Maschinenpark entwickelt haben, der gerade durch seine Herstellung die ökologische Katastrophe mitbefördert. Darüberhinaus hat er auf Grund
seiner gesellschaftlichen Dominanz eine Monopolstellung erreicht, die es beinahe unmöglich macht Überlegungen anzustellen, bestimmte Maschinen nicht mehr herzustellen.
Mehr dazu hier: http://www.hadesblog.com/article-27335982.html
von Raimund Bahr
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Offene Feindschaften gegen Intellektuelle
Die Grünen sind eine Partei des Mittelstandes, des gebildeten Bürgertums, schon daß ist ein großes Problem, gleichzeitig
tummeln sich an der Parteispitze und in allen möglichen Gremien Menschen, die dezitiert Intellektuellen feindlich auftreten. Das führt zu einem Visionsverlust in der Partei. Das sah in ihrer
Gründungszeit anders aus. Alles, was zu viel denkt, zu sehr die Partei in die Kritik nimmt, Visionen in die Zukunft entwickeln will, unabhängig davon, wie die Partei damit zurecht kommt, wird
ausgegrenzt, abgeschoben und im schlimmsten Falle ignoriert.
Mehr dazu hier: http://www.hadesblog.com/article-27335824.html
von Raimund Bahr
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Die Partei ist zu einem trägen Apparat des politischen Establishments geworden.
Die Sozialdemokratisierung
Die Grünen Spitzenfunktionär/innen sind in den nächsten fünf Jahren, die von der Finanzkrise gekennnzeichnet
sein werden, nicht in der Lage und so weit ich das beobachten kann, auch nicht willens, die Partei einer demokratiepolitischen Reform zu unterziehen, die diesen Namen auch
verdient.
Zu dem Demokratiedefizit nach Innnen, da hilft auch eine noch so offene Wahlstruktur nichts, wenn die Gewählten
sich am Ende einem offenen Diskurs verweigern, kommt noch der anhaltende Anbiederungsversuch an die ÖVP, die nie enden wollende Diskussion, daß es durchaus plausibel sei, sich mit der ÖVP ins
gemeinsame Bett zu legen. Wo das hinführt hat die FPÖ Anfang des neuen Jahrtausends erleben müssen und wir in Oberösterreich werden die Rechnung im Herbst präsentiert
bekommen.
Mehr dazu hier: http://www.hadesblog.com/article-27298246.html
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von Raimund Bahr
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